Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, und Vertreter des Landesbeirats zu Besuch in der WuB

Der Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein, Dr. Ulrich Hase, war am 25.02.19 zusammen mit drei Vertretern des Landesbeirats für Menschen mit Behinderung zu Besuch in der Werk- und Betreuungsstätte. Ziel war es, einen genaueren Einblick in die Arbeitsbedingungen von Menschen mit hohem Assistenzbedarf zu erhalten. Dazu hospitierten alle Besuchsteilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen unserer Tagesstätte und kamen anschließend zu einem Gespräch mit Vertretern der WuB zusammen.

Der Landesbeirat, der im Frühjahr 2018 gegründet wurde, soll die Beteiligungsrechte von Menschen mit Behinderung stärken und den Landesbeauftragten in seiner Arbeit unterstützen. Die Beteiligung an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Eingliederungshilfe spielt dabei eine besondere Rolle. Gesetzliche Grundlage des Landesbeirats ist das 2018 verabschiedete erste Teilhabestärkungsgesetz.

„Im Rahmen der Arbeit des Landesbeirats wurde in letzter Zeit deutlich, dass die Belange von Menschen mit Schwer- und Mehrfachbehinderungen bisher zu wenig bedacht werden“, so Dr. Ulrich Hase. „Das möchten wir ändern. Unser Besuch in der Werk- und Betreuungsstätte soll uns helfen, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wo die Bedürfnisse und Möglichkeiten tatsächlich liegen.“ Die Vertreter des Landesbeirates gingen mit vielen Eindrücken und neuen Fragen, die im Arbeitskreis weiter verfolgt werden sollen. „Andreas Borck als Geschäftsführer der WuB wollen wir zu unserem nächsten Treffen einladen, so dass er die Anliegen dieses besonderen Personenkreises vertreten kann“, so der Landesbeauftrage abschließend.

Von: Inga Tolk

Der Landesbeauftragte Dr. Ulrich Hase kommt mit Teilnehmern einer Arbeitsgruppe der Lernwerkstatt ins Gespräch über Partizipationsmöglichkeiten im Bereich Bildung.

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