‚Geduldsfäden zum Mitnehmen‘ aus der Tagesförderstätte

23. April 2021: Künstlerischer Umgang mit den Herausforderungen dieser Zeit

Es ist nicht immer leicht, geduldig zu sein. Besonders die noch immer nicht nachlassenden Corona-Einschränkungen stellen uns alle weiter auf die Probe. Eine Gruppe unserer Tagesförderstätte hat den Emotionen dieser Zeit jetzt künstlerisch Ausdruck verliehen: „Geduldsfäden zum Mitnehmen“, steht auf einem breiten Holzbrett mit Löchern, durch die verschieden lange Wollfilz-Fäden hängen. „Die Fäden filzen wir mit den Beschäftigten aus Filzwolle“, so Gruppenleiter Jarek Dymek. „Das Brett hängt vor unserem Gruppenraum an der frischen Luft. Wer auch immer Bedarf hat, darf sich gern einen Geduldsfaden in gewünschter Länge mitnehmen. Wir produzieren laufend neu.“ Der Pädagoge erzählt, dass die Idee in einem Gespräch mit seiner Frau entstanden ist. „Wir wollten dem immer und überall präsenten Pandemie-Thema mal anders begegnen. Manchmal hilft vielleicht auch ein bisschen Humor und Gelassenheit, die Füße weiter stillzuhalten bis alles überstanden ist.“

 

 

 

Von: Inga Tolk

Zugreifen erwünscht: 'Geduldsfäden zum Mitnehmen'!

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