Inklusive Regatta-Begleitfahrt zur Kieler Woche am 23. Juni 2019

Möglich durch Spende der Kieler Volksbank

Dank einer großzügigen Spende der Kieler Volksbank, konnte die Werk- und Betreuungsstätte für Körperbehinderte gGmbH (WuB) auch in diesem Sommer eine inklusive Regatta-Begleitfahrt zur Kieler Woche anbieten. Initiatorin dieses barrierefreien Teilhabe- Angebots ist Andrea Schwörer, Mitarbeiterin bei der AD Ambulante Dienste GmbH, Tochtergesellschaft der WuB. "Als starker Partner in der Region unterstützen wir solche tollen Projekte von Herzen gern. Wir freuen uns, dass wir zu diesem besonderen Tag auf dem Wasser einen Beitrag leisten konnten", erklärte Tobias Zienecker, Volksbank-Kundenbetreuer der  AD Ambulante Dienste gGmbH. Er ging selbst mit an Bord, als die ‚MS Stadt Kiel‘ am Sonntag, 23. Juni 2019, um 16.00 Uhr auslief, um mit 70 Personen an Bord das bunte Treiben auf der Förde aus nächster Nähe zu erleben.

Um die inklusive Schifffahrt möglich zu machen, wurde das Schiff, die „MS Stadt Kiel“ mit speziellen Rampen und einem besonderen Landgangbrett barrierefrei gemacht. „Wie schon in den beiden Vorjahren waren wir am ersten Kieler Woche-Sonntag für drei Stunden auf der Förde.“ Der Förderverein der ‚MS Stadt Kiel‘ moderierte nicht nur die Fahrt, sondern sorgte auch dafür, dass mit zusätzlichen ehrenamtlichen Crewmitgliedern ausreichend helfende Hände an Bord waren. So zeigte sich die ‚MS Stadt Kiel‘ nicht nur technisch als geeignetes Schiff. Mit dabei waren rund 40 Personen mit Unterstützungsbedarf und ihre Begleiter, dazu kamen 15 Rollstuhlfahrer mit Begleitpersonen. „Es entstanden viele Gespräche, auch zwischen den Mitgliedern des Schiffsvereins und den Mitfahrenden. Ohne jedes Gedränge hatten alle freie Sicht auf Förde, Schiffe und Segelregatten“, so Andrea Schwörer. Die Schifffahrten ermöglichten den Beteiligten das Miterleben der Segelwettbewerbe so nah, wie es ihnen bisher nicht möglich gewesen sei, so die Initiatorin. Es gab auch dieses Jahr viele positive Rückmeldungen. „Unser nächstes Ziel ist es, diese Fahrt ins Kieler Woche-Programm aufzunehmen, am besten als regelmäßige Veranstaltung mit mehreren Fahrten“, blickt Andrea Schwörer in die Zukunft.

Von: Inga Tolk

Foto: A. Schwörer

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