Weiter durch die Coronakrise mit Kopf, Herz und Hand

14. April 2020: Aktuelles zur Corona-Situation in der WuB

Die andauernde Coronakrise stellt auch die Werk- und Betreuungsstätte weiter vor große Herausforderungen. Tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote sind, ausgenommen von einer „Notbetreuung“ vor Ort, weiterhin überwiegend in die Wohnstätten verlegt. Bewohner sowie Mitarbeitende arbeiten in z. T. ungewohnten Teamzusammensetzungen und versuchen, die Beschäftigung in möglichen Einzelbetreuungssituationen umzusetzen, um eine Gruppenbildung zu verhindern. Mitarbeitende berichten immer wieder, dass sie auch bis in ihre Privatbereiche hinein nicht zwingend notwendige Kontakte zu anderen Personen vermeiden, um die Infektionsgefahr durch das Virus zu mindern und um damit das Virus von den Wohnstätten fernzughalten. Die Sorge um eine Infektion innerhalb der Wohnstätten spannt die Lage an, gerade weil viele Tätigkeiten, wie z. B. die pflegerische Versorgung, bei allen Abstandsregeln körpernah umgesetzt werden müssen.

Auch mit dem Ziel, die Bewohner bestmöglich zu schützen, werden die momentan geltenden Besuchsbeschränkungen in unseren Wohnstätten weiter konsequent umgesetzt. Natürlich ist dies besonders für Angehörige, Betreuer und die Bewohner selbst eine der größten Herausforderungen dieser Zeit. Umso mehr danken wir besonders für das Verständnis von Seiten der Angehörigen und Betreuer sowie weiteren Gästen!

Trotz der erschwerten Bedingungen herrschen ein gutes Miteinander und eine Stimmung von Zusammenhalt. Das Motto der WuB, „gemeinsam geht’s“, erhält in diesen Wochen noch mehr Gewicht - auch wenn überall, wo es möglich ist, Abstand gehalten werden muss.

Von: Inga Tolk

Foto: Thommy Weiss, www.pixelio.de

Kommentare

Keine Einträge im Gästebuch gefunden.

Kommentar schreiben

Ins Gästebuch eintragen

Um Missbrauch der Kommentarfunktion zu verhindern, wird wie bei vielen Kommentarfunktionen üblich, auch hier die IP-Adresse für jeden Eintrag gespeichert.